Vereinarchiv
Alle Berichte über Wettkämpfe, Veranstaltungen und Aktivitäten des Vereins werden hier chronologisch erfasst.

Am Samstag, dem 20. Juni 2026, fand das diesjährige Sommerfest mit der traditionellen Spaßregatta im Wassersportzentrum statt. Neben der Spaßregatta gab es ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein geben: mit Hüpfburg, verschiedenen Spiel- und Sportangeboten für Kinder, Mal- und Bastelstraße, Vorstellung der verschiedenen Abteilungen des Vereins, Rundfahrten mit der Siwa Sweeti, Aufführung vom Theater Stolperdraht, Schnupperpaddeln und Tombola. Ein großes Highlight war wieder die Sprungshow der BMXer.

V om 2. bis 5. Juli 2026 fand der 57. Bundeswettbewerb für Jungen und Mädchen in Münster statt. Die Regattastrecke auf dem Aasee war Ziel von 1 . 044 Ruderern in 432 Booten, die mit ihren Betreuern aus 15 Bundesländern anreisten, um sich im dreigeteilten Sportwettkampf zu messen. Los ging es am Freitagmorgen mit den Rennen der Langstrecke über 3.000 Meter. Diese Disziplin konnte die Ruderjugend Sachsen-Anhalt für sich entscheiden. Brandenburg wurde hier Sechster. Für die Brandenburger Mannschaft war auch die Schwedterin Marie Manthey im Einer der Mädchen AK 13 am Start. Marie konnte nicht nur ihre Abteilung gewinnen, sondern belegte auch in der Gesamtwertung den 1. Platz, von 18 Booten. Zudem stellte sie eine neue persönliche Bestleistung mit 13:37 min auf. Da Marie zu den zwei schnellsten Booten gehörte, erhielt sie außerdem eine Einladung zu einem 1-wöchigen Rudercamp in München. Der Samstag ist traditionell der Tag des Zusatzwettbewerbs. Dieser allgemeinathletische Wettkampf fließt ebenfalls in die Gesamtwertung des Bundeswettbewerbs ein. Acht Aufgaben galt es zu absolvieren. Die höchste Punktzahl und somit den ersten Platz erreichte dabei die Ruderjugend Bayern. Brandenburg wurde hier völlig überraschend Zweiter. Auch beim Athletikwettkampf durfte sich Marie Manthey über die Goldmedaille freuen. Am Sonntag fand die abschließende Bundesregatta statt. Hier gehen alle über 1000 m an den Start. Hier konnte sich Marie Manthey nach hartem Kampf noch vom 5. Platz auf einen hervorragenden 2. Platz vorkämpfen und damit über eine Silbermedaille freuen. Damit war sie über die Normalstrecke die zweitschnellste aller Starterinnen. In diesem Wettbewerb hatten auch wieder die Ruderinnen und Ruderer aus Sachsen-Anhalt die Nase vorn, welche auch die Pokalwertung für sich entscheiden konnten. Brandenburg belegte den 6. Platz und kam damit in der Gesamtwertung auf Platz 5. Der Bundeswettbewerb ging äußerst erfolgreich für unsere einzige Teilnehmerin aus . Sie konnte sich über gleich drei Medaillen freuen, zweimal Gold und eine Silbermedaille sowie die Einladung zu einem Rudercamp in München. Im nächsten Jahr findet der Bundeswettbewerb wieder in Brandenburg statt, dann hoffentlich auch wieder mit Schwedter Beteiligung.

Zwei Wochen nach der Europameisterschaft im Sprint (200 m) in Montamor (Portugal) fanden die Europameisterschaften im Marathon in Pitesti (Rumänien) statt. Nachdem unsere Teilnehmer in Portugal sehr erfolgreich abschnitten, wollte auch das kleine Team mit Sophia Fellwock, Leona Johs und Trainer Gerhard Bowitzky an diese Leistung anknüpfen. Besonders schwierig war es dabei in der wenigen Zeit zwischen beiden Europameisterschaften eine Umstellung von Sprint auf Marathon zu erreichen. Durch tägliches Training auf der 8- bis 10-km-Strecke konnte eine ausreichende Leistung hergestellt werden. Am 24. Juni fand das Rennen im Parakanu (offene Klasse) gemeinsam mit den Parakanuten der Klassen 1 bis 3 statt. Leona sollte sich auf die Schwedische Kanutin konzentrieren und sie nicht so weit weglassen wie im letzten Jahr. Dort konnte sie die Schwedin erst im Endspurt auf der Ziellinie abfangen. In diesem Jahr sollte sie an ihrem Heck bleiben und taktisch paddeln. Diese Anforderung war aber von Leona nicht zu leisten. So war es wie „immer“. Nach 3000 m lag sie ca. 100 m hinter der Schwedin auf Platz 2. Nach 6000 m waren es noch 75 m. Es blieb noch die kleine Endrunde von 1000 m zur Aufholjagd. Unglaubliche 20 Sekunden konnte Leona im Ziel noch herausfahren und ihren Titel von 2025 verteidigen. Sophia konnte in ihrem vorerst letzten Rennen den dritten Platz sichern und sich und uns noch eine Bronzemedaille erkämpfen. Herzlichen Glückwunsch unseren Damen! Für Leona geht es schon am kommenden Sonntag bei der Ostdeutschen Meisterschaft auf der 200-m-Strecke weiter. Durch ein defektes Steuer konnte sie in Montamor ihre guten Trainingsleistungen nicht nachweisen und will sich am Sonntag in Brandenburg zum Kampf um den Ostdeutschen Titel stellen. Viel Erfolg!

A m 13. Juni lud der Ruder-Club-Havel Brandenburg zu seiner mittlerweile 29. Kinderregatta ein. Diesem Ruf waren 15 Vereine Sachsens und Brandenburgs gefolgt, welche sich spannende Rennen lieferten. Die Rennen begannen für unsere Kinder mit dem Doppelzweier der Mädchen AK 13/14. Marie Manthey und Ida Kapruziak konnten hier direkt den ersten Sieg einfahren. Es folgte Ida Kapruziak im Einer der leichtgewichtigen Mädchen AK14 . Sie erruderte den 3. Platz und damit i hre zweite Medaille. Den Abschlu ss machte Marie Manthey. I m Einer der Mädchen AK 13 erzielte sie den 2. Sieg für die Schwedter . Bilanz des Wettkampfes : 2 Kinder, 3 Rennen, 4 Medaillen.

Am 13. Juni 2026 fanden die Landesmeisterschaft (LM) im Kanu in Wusterwitz und die Europameisterschaft (EM) im Kanu-Sprint in Montamor (Portugal) mit Beteiligung unserer Kanuten statt. An der Landesmeisterschaft (LM) im Kanu in Wusterwitz nahmen unsere Parakanuten mit intellektuellen Einschränkungen teil. Für die meisten Kanuten war das der Höhepunkt in diesem Jahr. In diesem Jahr waren nur zwei Vereine dabei. Grund dafür ist der Beginn der nationalen Spiele „special olympics“ ab Montag im Saarland. Leider kann unser Team aus finanziellen Gründen nicht daran teilnehmen. Alle Sportler und Trainer sind darüber sehr traurig, da wir bei allen Nationalen Spielen bisher immer das erfolgreichste Team waren. Zur LM wurden 5 Rennen ausgetragen. Unsere Sportler wurden 2-mal Landesmeister, belegten 4-mal Platz 2 und 2-mal den dritten Platz. Erfolgreichster Teilnehmer wurde Johannes Schwenzer mit zwei Gold- und einer Bronzemedaille.

Zum ersten offiziellen Teil des Projektes „Moving without Barries“ des Erasmus-Förderprogramms der EU sind vom 26. bis 29. Mai 2026 die Sportler der Abteilung Behindertensport von Wassersport PCK nach Litauen gereist. In Trakai, einem Ort ca. 30 km von der Hauptstadt Vilnius entfernt, trafen wir uns mit den Teilnehmern aus Polen und den Gastgebern aus Litauen. Die polnischen Teilnehmer kommen von einer Schule für Schüler mit intellektuellen Einschränkungen in Marienburg. Die litauischen Teilnehmer kamen aus einer ähnlichen Schule in Trakai. Insgesamt waren 50 Personen im Projekt integriert. Nach 1000 km Fahrt kamen wir im Olympiazentrum für Kanu und Rudern in Trakai an. Hier standen uns gute Wohn- und Trainingsbedingungen zur Verfügung. Jeden Morgen war ein anderes Team mit der Durchführung eines Frühsports beauftragt. Unter Leitung von unserem Rado Johs wurden vor allem Partner- und Teamübungen durchgeführt. Der freudbetonte Inhalt brachte die Teilnehmer in eine gute Stimmung für den Tag. In Seminaren wurde den Teilnehmern die Bedeutung des Projektes erklärt. Es wurde gemeinsam trainiert und eine kleine Regatta ausgetragen. Dabei konnten unsere Sportler ihr Können zeigen. Unsere Sophia Fellwock konnte sogar gegen alle männlichen Gegner im Einer-Kajak gewinnen. Interessant war das Angebot, neue Erfahrungen mit einem Polo-Kanu zu sammeln. Eine Jugendmannschaft betreute interessierte und mutige Teilnehmer. Fabian und Niklas Finn versuchten sich mutig. Sie erkannten aber schnell, dass es doch nicht so einfach war, wie es aussah. Besser war da unser Trainer Heiko Polak dabei. Gute Vorbildwirkung Heiko!!! Bei einem gemeinsamen Besuch der alten Burg in Trakai lernten die Teilnehmer viel über die Geschichte der Stadt und der Region. Der nächste Programmpunkt im Projekt ist für Ende August in Poznan geplant. Dann findet dort die Weltmeisterschaft der Kanuten statt. In Rahmenwettbewerben werden dann die Sportler Rennen austragen und das Projekt auch weiter in den Fokus bzw. die Öffentlichkeit rücken. 4 Tage wird der Aufenthalt in Poznan mit Seminaren, Besichtigungen und Begegnungen dauern. Wir danken dem EJF Schwedt, der Gesamtschule Talsand und Herrn Pjotr Lorek für die erwiesene Unterstützung.

Am letzten Maiwochenende wurden in Brandenburg die Mannschaften ermittelt, welche das Land Brandenburg beim Bundeswettbewerb vertreten dürfen. Der Bundeswettbewerb, der vom 2. bis 5. Juli auf dem Aasee in Münster stattfindet, ist die Deutsche Meisterschaft der 13- und 14-Jährigen. Dieser Wettkampf wird über eine 3000-m-Langstrecke und eine 1000 m lange Normalstrecke ausgetragen, bei welchem jedes Bundesland zwei Mannschaften in jeder Bootsklasse an den Start bringen darf. Für die Schwedter nahmen Ida Kapruziak und Marie Manthey an der Qualifikation zum BW teil. Ida ging im Rennen der leichtgewichtigen Mädchen AK 14 an den Start und konnte auf der Langstrecke und der Normalstrecke Platz 4 belegen. Da sie das drittbeste Brandenburger Boot war, reichte das leider nicht aus, um sich für die DM zu qualifizieren. Besser machte es Marie Manthey, welche die Langstrecke gewann und über die Normalstrecke den 2. Platz belegte. Damit schaffte Marie den Sprung in die BW-Auswahl, wo sie Brandenburg im Einer der 13-jährigen Mädchen vertreten wird. Rund um die Qualifikationsregatta gibt es immer auch ein Rahmenprogramm. Hier konnte Max Manthey den 2. Sieg für die Schwedter einfahren, während Collin Bonin den 3. Platz erruderte. Bilanz der Regatta 2-mal Platz 1, ein zweiter und ein dritter Platz sowie zwei vierte Plätze, hinzu kommt die Qualifikation von Marie Manthey für die deutsche Meisterschaft in Münster.

Am 16. und 17. Mai fand die 72. Frühjahrsregatta auf dem Kalksee in Rüdersdorf statt. Diese dient traditionell zur ersten Standortbestimmung in der Saison, da hier Sportler aus allen Teilen Deutschlands sowie aus Polen teilnehmen. Für die Schwedter war eine Mannschaft von 4 Sportlern aus dem Kinder- und Juniorenbereich am Start. Den Anfang machte Ida Kapruziak im Einer der Mädchen AK 14 Leichtgewicht. Sie belegte den vierten Platz. In den folgenden Einerrennen der Mädchen AK 13 und der Junioren B (15/16 Jahre) belegten Marie und Max Manthey Platz 2, Collin Bonin errang den 4. Platz. Den Abschluss des ersten Wettkampftages bildeten die Zweierrennen. Hier erruderten Max Manthey und Collin Bonin Platz 2 bei den Junioren B. Bei den Mädchen der AK13/14 konnten sich Marie Manthey und Ida Kapruziak dagegen über ihren ersten Sieg freuen. Der Sonntag begann mit den Langstreckenrennen über 3000 m, welche als Generalprobe für die in zwei Wochen stattfindende Quali zum Bundeswettbewerb dienen sollte. Hier gingen Ida Kapruziak und Marie Manthey im Einer an den Start. Ida wurde bei den Mädchen AK 14 Leichtgewicht Siebte, während Marie Manthey am besten die Strecke bewältigte. Sie belegte mit nur 9,89 Sekunden Rückstand hinter der Sportlerin vom SCBK den 2. Platz. In den Einerrennen der Junioren B konnte Max Manthey seinen ersten Sieg erringen, während Collin Bonin den 2. Platz belegte. Den Abschluss des Tages bildeten wieder die Zweierrennen, bei denen sich die Schwedter Sportler über zwei weitere Siege freuen konnten. Das Fazit für den Nachwuchsbereich fällt mit vier Siegen, 5-mal Platz 2 und vielen guten Platzierungen und persönlichen Bestzeiten sehr positiv aus, da alle Sportler mindestens einen Sieg erringen konnten. Im Hinblick auf die Qualifikation zum Bundeswettbewerb heißt es jetzt die positiven Leistungen mitzunehmen und die Mißerfolge abzuhaken. Im Mastersbereich kamen für die Schwedter noch ein Sieg und 3 zweite Plätze durch Alexander Reiche und Hagen Schulze dazu.
